Prüfung geringer Toleranzen bei komplexem Leichtmetallguss
Leichtmetalle wie Aluminium sind vor allem in der Automobilindustrie sehr gefragt, da komplexe Bauteile mit hohem Automatisierungsgrad & Recyclingfähigkeit hergestellt werden können. Doch die Fertigung ist kompliziert: Die Bauteile sind fragiler und weisen geringere Toleranzen beim Guss & der Verarbeitung auf. Daher ist die Anfälligkeit für fehlerhafte Bauteile im Leichtmetallguss höher. Aufgrund der strengen Anforderungen in der Automobilindustrie ist eine Qualitätssicherung essenziell. Microvista hat dafür automatisierte Prozesse entwickelt, sodass selbst große Stückzahlen innerhalb kürzester Zeit geprüft werden können. Microvista übernimmt gerne die Inspektion Ihrer Bauteile und bietet folgende Prüfaufgaben an:
- Schwerpunktanalyse: Poren und Lunker
- Erweiterte Porositäts-/ Einschlussanalyse
- Strukturanalysen: Grat & Kernreste, Einschlüsse & Risse
- Dimensionales Messen: Wandstärken, Volumen & Oberflächen

Porositätsanalyse eines Zylinderkopfs
Praktisches Beispiel: Schwerpunktanalyse in der SPC eines Querlenkers
Die Herausforderung
Der Querlenker übernimmt die Fixierung & Ausrichtung des Rades. Hierbei stabilisiert er dieses gegen seitliche Kräfte & sorgt für spur-sicheres Geradeaus-Fahren. Während der Fahrt ist er besonders beim Anfahren & Bremsen hohen Zug- & Druckkräften ausgesetzt. Darum ist die Stabilität des Querlenkers von hoher Bedeutung. Poren & Lunker im Guss können diese beeinträchtigen & die Widerstandsfähigkeit dieses sicherheitsrelevanten Bauteils reduzieren.
Mögliche Folgen
Falls ein Querlenker defekt ist, können sich nicht nur die Reifen ungleichmäßige abnutzen, sondern auch Schäden an weiteren Bauteile wie Achsteile & Lenkung auftreten. Es kann sogar zum Absacken der ganzen Fahrzeug-Karosserie kommen. Falls der Querlenker reißt oder bricht wäre die Folge ein lebensgefährlicher Kontrollverlust über das Fahrzeug.

Schwerpunktanalyse in der SPC bei einem Querlenker
Vorteile der CT-Prüfung
Industrielle CT kann dabei helfen Fehlerschwerpunkte zu ermitteln & hilft somit beim Monitoring von FMEA Risiken. Prozessverbesserungen können durch die Zuordnung der Defektinformationen zum Gießdatum & -schicht sowie Kernkästen bzw. Kokillen erreicht werden.