Was ist Detektor?
Detektor bezeichnet der Bildaufnehmer, der transmittierte Röntgenstrahlung in digitale Signale umwandelt. Die Hardwareeigenschaften bestimmen, welche Informationsqualität später im Volumendatensatz verfügbar ist.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Technisch relevant sind Szintillator, Pixelmatrix, DQE und MTF. In der Gesamtmesskette wirken diese Faktoren auf Signalqualität, Artefaktneigung und metrologische Stabilität.
Relevante Kennzahlen
- Stabilität der Signalbildung über Zeit und Lastzustand.
- Beitrag zur effektiven Auflösung und zum Kontrastniveau.
- Robustheit gegen Drift, Defektpixel und thermische Einflüsse.
Normbezug und Schwellwerte
- Normbezug: ISO 17636-2:2022 (corr. 2023-02) sowie ISO 15708-2:2025 (Geräte/Proben/Prinzipien).
- Typische Schwellwerte (Praxis): Defekte Pixel werden per Korrekturkarte kompensiert; verbleibende unkompensierte Pixel in ROI typischerweise nahe 0 %.
- Gültigkeit: Detektorgrenzen werden über Herstellerdatenblatt, Kalibrierung und prüfaufgabenbezogene Abnahme definiert.
Anwendung in der industriellen Praxis
- Anpassung der Messkette an dichte oder mehrmaterialige Bauteile.
- Sichere Defektdetektion bei kleinen Strukturen.
- Reproduzierbare Serienprüfung mit konsistenten Qualitätskennzahlen.
Quellen und Ausgabenstand
- ISO 17636-2:2022 (corr. 2023-02).
- ISO 15708-2:2025.
- Stand der Einordnung: Februar 2026.