Was ist SPC?
SPC bezeichnet die statistische Überwachung von Prozessen mit Regelkarten. Im industriellen Umfeld wird der Begriff genutzt, um Qualitätsrisiken systematisch zu steuern und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Die methodische Grundlage basiert auf statistischen und prozessorientierten Konzepten. Im Zentrum stehen Trennung von Zufallsstreuung und Sonderursachen zur frühen Reaktion. CT-Daten können diese Systeme um innere Bauteilinformationen ergänzen und damit die Evidenzqualität erhöhen.
Relevante Kennzahlen
- Wirksamkeit der Methode anhand definierter KPI und Zielwerte.
- Reaktionszeit zwischen Abweichungserkennung und stabiler Korrektur.
- Nachhaltigkeit der Massnahmen über mehrere Produktionszyklen.
Normbezug und Schwellwerte
- Normbezug: ISO 7870-1:2019, ISO 7870-2:2023 sowie AIAG SPC (SPC-3, Version 2, Published: Jul 2005).
- Typische Schwellwerte (Praxis): Eingriffsgrenzen bei +/-3 sigma; Prozessähigkeit für Serienfreigabe häufig Cpk mindestens 1.33.
- Gültigkeit: Regelsatz und Fähigkeitsziele sind merkmals- und kundenabhängig zu definieren.
Anwendung in der industriellen Praxis
- Risikoreduzierung in Entwicklungs- und Serienanlaufphasen.
- Standardisierte Entscheidungsprozesse über Funktionen und Standorte.
- Verknüpfung von qualitätsbezogenen Nachweisen mit Kundenanforderungen.
Quellen und Ausgabenstand
- ISO 7870-1:2019 (General guidelines).
- ISO 7870-2:2023 (Shewhart control charts).
- AIAG SPC, Produktcode SPC-3, Version 2 (Published: Jul 2005).
- Stand der Einordnung: Februar 2026.